Die Ställe die zum Bereich Broilermast gehören wurden in den Jahren 1968 bzw. 1972 erbaut. Über die Jahre hinweg wurde hier schon viel Geflügel gehalten. Zum Beispiel; Legehennen und Legehennenaufzucht, Puten, Gänse und zu guter Letzt Broiler.

Hinter der Hähnchenmast, von Planung bis Vermarktung, steht ein komplexes System. Hähnchenmast ist nicht einfach nur Tiere bis zu einem bestimmten Gewicht füttern. Es ist viel mehr. Die verschiedenen Produktionsschritte sind ein ausgeklügeltes, auf einander abgestimmtes System.

Zuerst einmal müssen die Ställe belegt werden. Wir brauchen dazu einen bestimmte Menge Eintagsküken. Diese müssen in ausreichender Anzahl und zu dem Einstallungstermin von der Brüterei zur Verfügung gestellt werden. Der Maststall muss dementsprechend auch für die Küken vorbereitet werden. Für die Kleinen muss zum Beispiel die Stalltemperatur (in Bodennähe) ihrer Wohlfühltemperatur (33/34°C) entsprechen. Die Klimabedingungen im Stall müssen dann den Tieren, je nach Wachstumsabschnitt, angepasst werden.

Dann wachsen die Broiler innerhalb einer bestimmten Zeit heran. Bei uns bleiben sie, im Durchschnitt, etwa 36 Tage. Die Tiere müssen dann quasi auf den Tag genau schlachtreif sein, je nach Vorgabe vom Schlachthof. Wenn es soweit ist, muss alles genau durchgeplant sein. Zum Beispiel müssen die Transport – LKWs und die Verlademannschaft paratstehen. Damit die Hähnchen nicht unnötig lange warten müssen oder Stress ausgesetzt sind. Hier muss alles, wie in einem Zahnrad, ineinander passen. In der LB Kunrau haben wir momentan 7 Hallen so zu managen, dass alles optimal läuft.
Wir sind Vertragsmäster für Friki (Plukon Food Group).